1.757 Tage sind gezählt! FCS-Dreier zur Ludwigspark Premiere

Im heimischen Wohnzimmer besiegte der FCS Hansa Rostock verdient mit 2:0

1.757 Tage sind gezählt! FCS-Dreier zur Ludwigspark Premiere

Saarbrücken. Die Tage im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion sind damit gezählt – 1.575 Tage dauerte es an, bis wieder ein Fußballspiel vom 1.FC Saarbrücken im Ludwigsparkstadion stattfinden konnte. Zur Premiere auf der noch Baustelle im Ludwigspark waren 900 Zuschauer offiziell erlaubt – genauso viele zeigten sich auch vor Ort. Saarbrücken besiegte Hansa Rostock verdientermaßen mit 2:0. Im nächsten Ligaspiel tritt Saarbrücken erneut vor heimischem Publikum gegen den Halleschen FC an. Fanol Perdedaj, Boné Uaferro, Rasim Bulic, Mergim Fejzullahu, Jonas Singer, Téo Herr und Marius Köhl fehlten beim Drittligaaufsteiger im Aufgebot.

Die Zuschauer im Ludwigspark sahen von dem Anstoß hinweg eine sehr engagierte Leistung der Hausherren, die von einem frühen Handelfmeterpfiff profierten; Sebastian Bösel hatte den Ball an den Ellbogen von Pascal Breier, der mit dem Rücken zu ihm stand, geflankt. Sebastian Jacob (5.) verwandelte den Strafstoß zum 1:0 sicher in die Mitte. Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich eine muntere Partie, bei der auch die Gäste aus Rostock immer wieder zu guten Torchancen kamen. Es ging hin und her auf der Ludwigspark Baustelle. Erst scheiterte Hansa-Angreifer Pascal Breier (9.) knapp, dann hielt Rostock-Schlussmann Markus Kolke stark gegen Maurice Deville (14.). Kurz vor dem Pausenpfiff vergab auch FCS-Angreifer Sebastian Jacob die Vorentscheidung, allein vor Hansa-Torwart Kolke scheiterte Jacob an Kolke. Halbzeit.

Mit dem Beginn des zweiten Durchganges kam Hoffnung bei den Gästen auf; Korbinian Vollmann scheiterte an der gut stehenden FCS-Defensive. Immer wieder versuchten die Mannen von Hansa-Trainer Jens Härtel ihre Angriffsversuche, doch es war irgendwo immer ein Abwehrbein der FCS-Mannschaft dazwischen. In höchster Not musste FCS-Torwart Daniel Batz (68.) gegen den eingewechselten Maurice-Jerome Litka parieren. Mitten in die Hansa-Phase zeigte sich dann die Entscheidung; der zuvor eingewechselte Minos Gouras kombinierte sich mit dem Ex-Rostocker Tobias Jänicke stark in den Strafraum der Rostocker, am Ende verwertete Nicklas Shipnoski (72.) die Hereingabe zum 2:0. In den letzten Minuten ließen die Saarbrücker nichts mehr anbrennen und fuhren verdient den ersten Dreier nach 1757 Tagen Abstinenz im heimischen Ludwigspark ein. Schlusspfiff.

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