1.FCS; Den Schwung mitnehmen

Am 3. Spieltag der 3. Liga empfängt der 1. FC Saarbrücken den Halleschen FC

1.FCS; Den Schwung mitnehmen

Saarbrücken. Am 3. Spieltag der 3. Liga empfängt der 1. FC Saarbrücken den Halleschen FC. Die Partie wird am Sonntag um 14 Uhr im Ludwigsparkstadion angepfiffen. Die Gäste von der Saale sind mit einem Auswärtssieg und einer Heimniederlage in die neue Saison gestartet.

„Sie hatten mit den Spielen in Magdeburg und zu Hause gegen Ingolstadt ein ambitioniertes Auftaktprogramm", stellte FCS-Trainer Lukas Kwasniok fest, der den Gegner in die Rubrik „keine typische Mannschaft für diese Liga" einstuft: „Sie verfügen über jede Menge Erfahrung, haben robuste Defensivspieler, aber nach vorne auch ordentlich Tempo. Aber sie spielen echt einen guten Ball und versuchen die Dinge spielerisch zu lösen. Zudem steht mit Terence Boyd einer der besten Stürmer der Liga in ihren Reihen." Damit für den 1. FCS auch im zweiten Heimspiel etwas Zählbares herausspringen kann, müsse sein Team „wie schon gegen Hansa Rostock" an die Leistungsgrenze gehen. „Mir hat unheimlich imponiert, wie griffig, wie gallig die Mannschaft war. Es ist für uns wichtig, dass wir einerseits den Schwung mitnehmen, aber uns andererseits bewusst sind, dass auch in diesem Spiel wieder Nuancen den Ausschlag geben werden", sagte der 39-Jährige.

Den Kader für das zweite Heimspiel in Folge wird Kwasniok erst am Samstag nach dem Abschlusstraining bestimmen. Unter der Woche hatten einige Spieler mit kleineren Wehwehchen zu kämpfen. So steht hinter dem Einsatz von Sebastian Bösel (Oberschenkelprobleme) ein Fragezeichen. Dafür ist Anthony Barylla nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Für Fanol Perdedaj kommt hingegen ein Einsatz noch zu früh. Verteidiger Boné Uaferro wird nach seiner Knieoperation ohnehin noch einige Wochen fehlen.

Sicher mit dabei ist Neuzugang Nicklas Shipnoski, der sich beim Heimsieg gegen Hansa Rostock gleich in die Torschützenliste eintragen konnte. Der 22-Jährige war vor Saisonbeginn vom Zweitligaabsteiger SV Wehen Wiesbaden zum 1. FCS gewechselt, nachdem er fast seine komplette Jugendzeit beim 1. FC Kaiserslautern absolviert hatte. „Es ist unheimlich wichtig, dass man gleich gut startet. Natürlich habe ich viele Freunde, die mit dem FCK mit fiebern, aber die drücken mir auch die Daumen. Ich habe mich ja bewusst für den 1. FC Saarbrückenentschieden und will mit dem Verein viel erreichen", sagte „Shippi", dem vor der Saison zahlreiche Angebote anderer Vereine vorlagen: „Mich hat sehr beeindruckt, wie sich Lukas Kwasniok um mich bemüht hat. Wir haben eine geile Truppe mit einem neuen Stadion und ich habe schon am vergangenen Samstag mit bekommen, wie sehr sich die Stadt hier mit dem Verein identifiziert. Das ist echt Wahnsinn und das hilft uns ungemein."

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