2:0! FCK-Joker erzwingen den Heimsieg

Ein glückliches Händchen von FCK-Trainer Boris Schommers brachte den Heimsieg

2:0! FCK-Joker erzwingen den Heimsieg

Kaiserslautern. Fußball-Drittligist 1.FC Kaiserslautern konnte nach der 1:3-Niederlage aus der Woche gegen den MSV Duisburg Wiedergutmachung betreiben und die Partie gegen Chemnitz gewinnen. Zuvor sicherten sich die roten Teufel einen 2:1-Auswärtssieg in Jena und ein 1:1 gegen den Aufstiegsfavoriten TSV 1860 München. Dank eines glücklichen Händchens von Trainer Boris Schommers konnte sich der 1.FC Kaiserslautern mit einem 2:0-Heimsieg am 32.Spieltag der 3.Liga verabschieden. In der Tabelle verschafften sich die roten Teufel einen Abstand von acht Zählern auf den ersten Abstiegsplatz, derzeit an den FSV Zwickau (36 Punkten) vergeben. Chemnitz steht nach der Niederlage am Betzenberg weiterhin verschärft im Abstiegskampf. Ein alter Bekannter nahm bei Chemnitz auf der Ersatzbank Platz, Maximilian Oesterhelweg, der ehemalige Elversberg-Spielmacher, kickt aktuell bei den Sachsen aus Chemnitz.

Im Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Chemnitzer FC entwickelte sich im Fritz-Walter-Stadion ein zähes Spiel mit vielen Zweikämpfen. Spielerische Highlights waren in der ersten Halbzeit allerdings Mangelware. Die beste Chance für Kaiserslautern verzeichnete Florian Pick (22.)nach glänzendem Zuspiel von Anas Bakhat. Der Heber des FCK-Offensivspielers ging ganz knapp über das Chemnitzer Tor.

KURIOS; Hosiner rutschte beim Elfer weg

Auch die Gäste zeigten sich offensiv meist harmlos, hätten aber trotzdem mit einer Führung in die Pause gehen müssen. Nach einem Foul von Hendrik Zuck (41.) an Pascal Itter gab es Elfmeter für den CFC, doch Torjäger Philipp Hosiner rutschte bei der Ausführung aus und schoss sich selbst ans Standbein. Der Ball flog anschließend kläglich übers FCK-Gehäuse von Torwart Lennart Grill.

In der zweiten Halbzeit dann ein anderes Bild: die Mannschaft von FCK-Trainer Boris Schommers agierte deutlich aktiver. Bakhat (49.), Philipp Hercher (50.) und Christian Kühlwetter (53.) hatten große Tormöglichkeiten, scheiterten aber allesamt knapp. Chemnitz stand nun tief und lauerte nur noch auf Konter.

Jokert Röser bringt die Wende

Ein wenig später ging der FCK dann doch in Führung. Kühlwetter setzte sich auf dem linken Flügel durch und bediente den drei Minuten zuvor eingewechselten Lucas Röser (66.). Der Angreifer traf im Anfliegen mit seinem zweiten Saisontor aus wenigen Metern zum 1:0.

Fast postwendend dann fast der Ausgleich, doch FCK-Torwart Lennart Grill  (68.) parierte einen Kopfball vom Ex-Koblenzer Dejan Bozic glänzend. Theo Bergmann (74.) hätte wenig später auf 2:0 Stellen müssen, doch der Kaiserslauterer scheiterte aus wenigen Metern kläglich. Besser machte es aber dann Manfred Starke (76.), der nach Pass vom gebürtigen Rossler bzw. Großrossler Hendrick Zuck einschob und somit die Vorentscheidung markierte.

Im weiteren Spielverlauf hätten die roten Teufel bei einigen Kontern gegenüber aufmachenden Chemnitzern weiter erhöhen können, vergaben die Chancen aber zu fahrlässig. Letztlich blieb es beim aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten 2:0-Erfolg. Der FCK weist jetzt nach 32 Spielen 44 Punkte auf und hat ein Polster von acht Zählern zum ersten Abstiegsrang. Dort steht aktuell Zwickau. In den kommenden Spielen muss der 1.FC Kaiserslautern auswärts bei den Würzburger Kickers und im heimischen Fritz-Walter-Stadion gegen den KFC Uerdingen antreten.

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