Doppelte-Pick, Röser & Zuck! Kaiserslautern mit drei Punkten

Kaiserslautern siegte im Heimspiel gegen Uerdingen mit einem 4:0-Schützenfest

Doppelte-Pick, Röser & Zuck! Kaiserslautern mit drei Punkten

Kaiserslautern. Fußball-Drittligist 1.FC Kaiserslautern konnte am 34.Spieltag einen ungefährdeten 4:0-Heimdreier gegen den KFC Uerdingen einfahren. Selbstverständlich waren noch keine Zuschauer auf dem Betzenberg erlaubt. Am Spieltag davor unterlagen die Pfälzer dem FC Würzburger Kickers mit 2:0. Mit seinen ersten Treffern im Jahr 2020 führt Florian Pick den 1.FC Kaiserslautern zu einer 2:0-Führung gegen den KFC Uerdingen.

Frühzeitig eröffneten die Roten Teufel das Toreschießen am Betzenberg. Mit dem 1:0 markierte Florian Pick (7.) nach Vorarbeit durch Timmy Thiele und Christian Kühlwetter am langen Pfosten freistehend den Führungstreffer. Thiele marschierte über den rechten Flügel und brachte den Ball flach ins Zentrum. Kühlwetter leitete mit einem leichten Kontakt den Ball weiter auf den völlig freien Pick, der problemlos zum 1:0 einschob. Verletzungsbedingt mussten die Gäste aus Uerdingen schon in der Anfangsviertelstunde wechseln; Alexander Bittroff (15.) ersetzte den angeschlagenen Verteidiger Dominic Maroh. Uerdingen kam danach besser in die Partie und verzeichnete durch Patrick Pflücke zwei Torchancen, zunächst fackelte Pflücke (24.) nicht lange und zog aus der Distanz ab; Knapp links ging der Ball am Tor vorbei. Acht Zeigerumdrehungen weiter zeigte sich erneut Pflücke (32.) gefährlich; aus der Distanz zog er hoch ab, doch FCK-Torwart Lennart Grill streckte sich und lenkte das Leder über die Latte. Trotz des Rückstandes hielten die Gäste aus Uerdingen gut dagegen und versuchten sich immer wieder mit spielerischen Lösungen gegen den 1.FC Kaiserslautern durchzusetzen. Sechs Minuten vor dem Pausenpfiff ging Uerdingens Guenouche im Strafraum zu Boden, doch Schiedsrichter Arne Arnink ließ die Partie aber weiterlaufen. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erhöhten die Gastgeber dann auf 2:0; erneut zeigte sich Florian Pick (42.) erfolgreich als Torschütze. Uerdingen ließ hinten viel Raum und Kaiserslautern nutzte das mustergültig. Nach rechts geht der Ball auf Manfred Starke, der Christian Kühlwetter einsetzte. Der Angreifer kann sich im Sechzehner der Uerdinger drehen und flankte genau auf den zweiten Pfosten, wo Florian Pick ungedeckt ist und per Kopf seinen zweiten Treffer erzielte. Seit dem 7. Dezember 2019 hatte Florian Pick nicht mehr getroffen - nach 17 Spielen ohne Treffer netzte der offensive Mittelfeldspieler heute gleich doppelt. Pause am Betzenberg.

Halbzeit: „1.FC Kaiserslautern – KFC Uerdingen 2:0“

Kaum aus der Halbzeitpause rausgekommen, zeigten sich die Pfälzer erneut im gegnerischen Strafraum gefährlich; Anas Bakhat (48.) marschierte durchs Uerdinger Mittelfeld, kam zum Torabschluss, doch sein Flachschuss ging links vorbei. Gegenüber zeigte sich Uerdingen dann mal halbwegs gefährlich; David Kinsombi (65.) hatte von halbrechts die Schussmöglichkeit, doch sein Abschluss war zu schwach und FCK-Torwart Lennart Grill nahm die Kugel auf. Drei Minuten weiter kamen die Hausherren wieder vor dem gegnerischen Strafraum in Gefahr, Uerdingen-Schlussmann René Vollath parierte die Freistoßvariante von Hikmet Ciftci (68.). Während die Gäste aus Uerdingen in der 70.Minute einen Schockmoment zu verzeichnen hatten, als David Kinsombi (70.) nach einem Dribbling ohne Einwirkung des Gegenspielers wegrutschte und am Boden liegen blieb wusste man auf der Gästeseite sofort das man nicht mehr wechseln konnte. 120 Sekunden weiter dann die Vorentscheidung auf dem Betzenberg; ein Steilpass hebelte die komplette KFC-Defensive aus und brachte Kaiserslautern das 3:0. Janik-Jay Bachmann legte quer auf den ebenfalls eingewechselten Lucas Röser (72.), der zum 3:0 einschob. Röser zeigte sich in den letzten Wochen sehr stark als Einwechselspieler und knipste öfters. Die beiden eingewechselten Bachmann und Röser erzielten den dritten FCK-Treffer. In der Schlussphase kam Hendrick Zuck (73.) bei den Pfälzern neu in die Partie hinein und netzte wenige Minuten nach seiner Einwechslung zum 4:0 (86.). Damit reihte sich der Saarländer ebenfalls noch in die Torschützenliste ein. Über die linke Seite konnte sich Kaiserslautern ganz leicht durchspielen; Philipp Hercher (86.) legte die Kugel in den Rückraum zurück, wo Hendrick Zuck schon lauerte und ganz abgezockt zum 4:0 einschob. Ende in Kaiserslautern.

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