Premiere im Ludwigspark

Der 1. FC Saarbrücken kehrt nach fast fünfjähriger Abstinenz in den Ludwigspark zurück

Premiere im Ludwigspark

Endlich ist es wieder soweit: Der 1. FC Saarbrücken kehrt nach fast fünfjähriger Abstinenz in den Ludwigspark zurück. Am 2. Spieltag der Drittliga-Saison 2020/21 empfangen die Blau-Schwarzen am Samstag um 14 Uhr den FC Hansa Rostock. Zu dieser Partie sind 900 Zuschauer zugelassen, die ausschließlich auf der neuen Haupttribüne Platz nehmen dürfen. „Wir bitten die Zuschauer, auf die geltenden Hygienemaßnahmen zu achten. Im gesamten Stadionbereich ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes obligatorisch. Er nach dem Einnehmen des Sitzplatzes kann diese abgelegt werden. Sollte man sich von seinem Platz entfernen, muss die Mund-Nasen-Bedeckung wieder aufgezogen werden“, erklärte FCS-Geschäftsführer David Fischer am Freitag. Trainer Lukas Kwasniok freut sich auf die Rückkehr in die Heimat: „Für jeden Verein ist es wichtig, dass er die Heimspiele in seiner Stadt austragen darf. Ich weiß, wie viele Menschen auf diesen Moment gewartet haben. Für uns wird es wichtig sein, dass wir eine positive Euphorie mitnehmen und uns auf unser Spiel konzentrieren und nicht verkrampfen.“Für den FCS bedeutet das Spiel gegen das Team aus Mecklenburg-Vorpommern eine echte Herausforderung. Die „Kogge“ landete inder vergangenen Saison auf dem sechsten Tabellenplatz und hat Ambitionen auf ein noch besseres Abschneiden in dieser Spielzeit.

„Ich erwarte sie weit oben. Es ist eine sehr robuste Mannschaft, mit vielen erfahrenen Spielern. Sie sind durch die Bank gut besetzt“, sagte Kwasniok.

Im ersten Heimspiel der neuen Saison muss der 1. FCS nach wie vor auf Anthony Barylla (Muskelfaserriss), Fanol Perdedaj (Zerrung) und Boné Uaferro (Knie-Operation) verzichten. Markus Mendler steht dagegen ebenso zur Verfügung wie Angreifer Sebastian Jacob, der nach seiner Beckenprellung wieder trainieren konnte. „Wir haben genügend Optionen und werden eine schlagkräftige Formation auf den Platz schicken. Wir wollen defensiv kompakt stehen und dennoch mutig sein. Denn natürlich ist es das Ziel, das erste Heimspiel im Park zu gewinnen“, sagte Kwasniok.

Neuzugang Sebastian Bösel freut sich ebenfalls auf die Premiere vor heimischem Publikum: „Wir haben in Lübeck gesehen, wie sehr die Fans eine Mannschaft anpeitschen können. Dass wir nun schneller als gedacht in Saarbrücken spielen können, sollte uns zusätzlich Auftrieb geben.“ Der 25-Jährige, der vor Saisonbeginn aus Großaspach an die Saar kam, absolviert am Samstag seine 98. Drittliga-Partie: „Es ist eine unglaublich kampfbetonte Liga, mit vielen engen Spielen. Es hängt immer auch von der Tagesform ab.“

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