Ausgeschieden im Elfmeterschießen; Sickinger-Fehlschuss wird zum FCK-Verhängnis

Kaiserslautern scheidet nach einer deutlichen Leistungssteigerung aus dem Pokal aus

Ausgeschieden im Elfmeterschießen; Sickinger-Fehlschuss wird zum FCK-Verhängnis

Kaiserslautern. Fußball-Drittligist 1.FC Kaiserslautern hat die erste DFB-Pokal Runde nicht überstanden und musste sich im eigenen Stadion den Gästen vom SSV Jahn Regensburg geschlagen zeigen. Im Elfmeterschießen unterlagen die Pfälzer mit 4:5. Damit ist der Pokal-Traum vom 1.FC Kaiserslautern vorzeitig beendet und man kann nun dem Eröffnungsspiel der 3.Liga gegen SG Dynamo Dresden entgegen Fiebern.

Im Spiel selbst erzielten die Gäste aus Regensburg gegen eine unsortierte Heimmannschaft rasch den Führungstreffer; Albion Vrenezi (4.) wurde von Kaan Caliskaner bedient und feuerte die Kugel unhaltbar unter den Querbalken. 0:1.

Im zweiten Durchgang schien Regensburg im Verwaltungsmodus und Kaiserslautern sollte verstärkt aus der Halbzeitpause kommen; deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Durchgang von der Schommers-Mannschaft; Verteidiger Kevin Krauss (63.) kam im Getümmel an das Leder und versenkte zum 1:1. Dieses Resultat sollte auch in der Verlängerung standhalten, obwohl der Zweitligist aus Regensburg völlig niedergeschlagen schien und von den Kräften her nicht mehr mithalten zu können. In der Schlussminute wurde es auf dem Betzenberg nochmal härter; Nicolas Wähling (90. +3), der erst kurz vorher Eingewechselt wurde, hatte bereits die gelbe Karte und foulte erneut: Gelb-Rote Karte. Regensburg fortan in Unterzahl.

Im Elfmeterschießen zeigte sich dann ausgerechnet Kapitän Carlo Sikinger als FCK-Sündenbock – im Landespokal gegen Morlautern noch den entscheidenden Elfmeter in die Maschen versenkt, landete die Kugel im heutigen Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals nicht im Tornetz. SSV-Schlussmann Alexander Meyer parierte den Fehlschuss von Sickinger – und Regensburg jubelte lautstark im leeren Fritz-Walter-Stadion über das Weiterkommen. Ende.

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