Mike Frantz sprach mit uns über Training in Zeiten von Corona und vieles mehr

Nicht nur der Fußball, auch sämtliche anderen Sportarten fallen dem Corona Virus derzeit zum Opfer. Fußball-News Saarland unterhielt sich in im ersten Teil der Interviewserie in dieser schweren Lage mit Mike Frantz von Bundesligist SC Freiburg.

Mike Frantz sprach mit uns über Training in Zeiten von Corona und vieles mehr

Fußball-News Saarland (FNS) unterhielt sich in dieser schweren Lage mit Mike Frantz von Fußball-Bundesligist SC Freiburg. Hiermit geht es mit dem vierten Teil aus der Interviewserie mit Bundesligaprofi Mike Frantz weiter.

Hier lest Ihr die weiteren Teile des Interviews:

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Was ist für dich typisch Saarländisch?

Mike Frantz: Meine Familie. Dialekt. Meine Frau und dibbelabbes (lacht).

Du bist oft im Saarland zu Besuch. Gibt es irgendetwas, was du zwingend bei jedem Besuch im schönsten Bundesland besuchen musst z.B. ein bestimmtes Restaurant?

Mike Frantz: Eigentlich bin ich immer nur in Saarbrücken. Ab und an bei meiner Frau in Körprich. Da gibt es nicht das eine.

Wie sieht’s bei dir mit dem saarländischen Dialekt aus, verlernt oder immer noch vorhanden?

Mike Frantz: Nein überhaupt nicht verlernt. Sobald ich länger als ein Tag zuhause bin, rede ich wieder Saarbrücker Blatt.

Verfällst du auch ab und zu im Mannschaftstraining zurück in den Dialekt? Wenn ja, wie reagieren deine Kollegen?

Mike Frantz: Hier geht es. Sie merken natürlich wenn ich zuhause war (lacht). Dann kommt schon mal ein Spruch von den Mannschaftskollegen. Aber ich stehe auch dazu und werde nie leugnen woher ich komme.

Hast du noch Kontakt zu alten Mannschaftskollegen vom FCS?

Mike Frantz: Ja zu einigen aber die alle aufzuzählen würde zu lange dauern.

Saarland oder Baden-Württemberg, was ist schöner?

Mike Frantz: Saarland (lacht) aber Freiburg ist auch sehr schön.

Liest man eigentlich als Fußballprofi viel Social Media, Fußballzeitungen oder verfolgt die Fußball Nachrichten im TV?

Mike Frantz: Eher im TV. Schon aber auch mal auf Instagram.

Ausgebildet wurdest du von 1994 bis 1998 im Jugendbereich von der DJK Folsterhöhe. Wer war dein coolster Jugendtrainer dort und was war dein erster großer Fußballerfolg bei Folsterhöhe?

Mike Frantz: Wenn ich ganz ehrlich bin mein Bruder. Der war ein Jahr mein Trainer. Ich glaube die Kreismeisterschaft war der größte Erfolg.

Danach hast du von 1998 bis 2000 zwei Jahre beim AFC Saarbrücken deine weitere Ausbildung genossen. Erinnerungen an diese Zeit?

Mike Frantz: Ähnlich wie bei der DJK Folsterhöhe.

Weitere vier Jahre hast du im Jugendbereich in deinem ersten großen Club, dem 1. FC Saarbrücken verbracht. Hast du noch Kontakt zum Verein, gibt es Spieler die mit denen du beim 1. FCS gekickt hast die heute auch in der 1. Bundesliga spielt?

Mike Frantz: Mit paar Jungs von damals bin ich heute noch in Kontakt. Hab natürlich mit den ganzen Saarländer, die in der ersten und zweiten Liga spielen, Kontakt. Florian Ballas und Patrick Schmidt sind richtige Freunde geworden.

Weiter ging deine Reise ins Neunkircher Ellenfeld. Deine Erinnerungen an diese Zeit?

Mike Frantz: Die besten. Mit Einigen meiner mit Spieler habe ich auch heute noch Kontakt: Ralf Hürter, Philipp Kerber, Roland Rein. Auch Ralph ist ein richtiger Freund geworden. Sportlich war die Entscheidung nach Neunkirchen zu gehen das Beste, was ich hätte machen können. Auch mit dem Mannschaftsarzt von damals bin ich bestens befreundet! PD Jens Kelm.

2006/2007 bist du dann zum 1. FC Saarbrücken zurückgekehrt. Welche Beweggründe führten dich zurück in die Landeshauptstadt?

Mike Frantz: ❤️ Ich glaube dieses Symbol sagt alles zur Frage aus.

In Saarbrücken bist du dann bei den Amateuren unter Trainer Alfred Kaminski aufgestiegen zu der Profimannschaft. Dein Trainer war Didier Philippe zusammen mit Co-Trainer Michael Henke, der aktuell Co-Trainer beim Drittligisten FC Ingolstadt ist. Hast du noch Kontakt zu deinem ehemaligen Co-Trainer Michael Henke und wie waren deine ersten Erfahrungen im Profiteam des 1. FCS?

Mike Frantz: Mit Didier Philippe sporadisch. Ein sehr fähiger Trainer. Leider damals mit der falschen Mannschaft. Die Mannschaft war leider satt. Gespickt mit Top Spieler. Aber nicht mehr mit dem Willen sich zu quälen. Zu Michael Henke habe ich leider keinen Kontakt mehr, aber er ist ein guter Mensch und auch ein super Co-Trainer.

Unter Dieter Ferner bist du dann nach Nürnberg gewechselt. Es ist kein Geheimnis, dass Ferner bei den meisten FCS-Fans als Legende gehandelt wird. Wie war es unter Dieter Ferner zu Kicken?

Mike Frantz: Dieter ferner ist einfach authentisch! Er ist ein sehr fairer Trainer gewesen. Was sehr schwierig ist, weil man immer Jungs enttäuschen muss. Er konnte gut mit den Jungs umgehen die nicht gespielt haben.

In deiner Vita fehlen Einsätze im Nationalmannschaftstrikot. Hast du davon geträumt?

Mike Frantz: Das schon aber ich hatte eine schwierige Verletzung als ich auf dem Sprung war. Ich bin aber keines Wegs traurig. Ich bin sehr dankbar, dass ich so viele Jahre auf diesem Niveau verbracht habe. Alles was dazwischen war, jede Niederlage, jede Verletzung. Alles hat dazugehört. Ich musste mir alles immer wieder hart erarbeiten.

Wie sieht es bei dir zu Hause aus, übernimmt Mike Frantz auch mal das Kochen für die Familie oder ist da die Lebenspartnerin eher der Spezialist?

Mike Frantz: Ich bin tatsächlich der Koch daheim. Aber meine Frau hat sich echt verbessert (lacht). Aller Anfang ist schwer. Wir kochen gerne zusammen.

Zuletzt wurdest du auch Papa – wie heißt dein Nachwuchs?

Mike Frantz: Damian.

Ein Kandidat, der nächste Mike Frantz im Profifußball zu werden?

Mike Frantz: Er soll das machen, was ihm Spaß macht.

Letzte Frage. Für die Zukunft wünscht sich Mike Frantz…?

Mike Frantz: Gesundheit. Das wünsche ich mir und allen anderen auch!

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