Irre! Drei Platzverweise und viele kuriose Dinge in Welschbach

Die Partie zwischen Hirzweiler-Welschbach/Stennweiler II und Remmesweiler wurde von etlichen Entscheidungen geprägt

Irre! Drei Platzverweise und viele kuriose Dinge in Welschbach

Hirzweiler/Welschbach/Stennweiler. Die Partie in der Kreisliga A Blies sorgte nach dem Schlusspfiff für großen Gesprächsstoff. Nur eine Woche nach dem Schiedsrichterstreik gab es in der Partie zwischen der SG Hirzweiler/Welschbach-Stennweiler und dem SV Remmesweiler für viel Ärger bei den Hausherren – und selbst die Spieler der Gäste aus Remmesweiler bestätigte diese kuriose Sichtweise des Unparteiischen. Beim Karten verteilen zeigte sich der Schiedsrichter von der munteren Art und die Hausherren sahen nicht nur etliche gelbe Karten sondern zu allem Übel noch insgesamt drei Platzverweise – selbst die Spieler des Gegners sagten nach dem Abpfiff zwei Platzverweise waren deutlich überzogen. Die Zuschauer in Welschbach waren auf Betriebstemperatur.

Los ging die Partie mit einem herrlichen Traumtor; Simon Weiskircher (17.) zeigte einen Genieschlag und vollendete per Flankenball zur 1:0-Führung der SG Hirzweiler/Welschbach-Stennweiler II. Mit diesem Spielstand ging es dann auch erst mal zum Abkühlen in die Katakomben.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann eine Kuriose Entscheidung nach der anderen; aber der Reihe nach. Erst mal zeigte der Gastgeber eine Großchance durch Pascal Geßner (55.), drei Minuten danach folgte der erste Platzverweis für Valdimir Schneider (58.), er musste berechtigt mit gelb/rot vom Feld. Zehn Minuten weiter; der nächste Platzverweis auf Seiten der Hausherren; Marlon Schmidt (68.) musste den Ball holen gehen und sollte einen Einwurf ausführen, als Schmidt dann ausführen wollte kam der Unparteiische angeflitzt und verwies Schmidt ebenfalls mit der gelb/roten Karte vom Spielfeld – als Begründung aus Sicht des Schiedsrichters wurde wohl Zeitspiel ausgewählt. Doch mit etwas mehr Fingerspitzengefühl, gerade wenn ein Spieler erst mal den Ball holen gehen muss, und auch keinen anderen Spielball nehmen durfte weil der Referee bereits in der Frühphase der Partie ansagte es wird nur mit einem bestimmten Spielball gespielt, dann sollte man den Spieler erst mal den Ball holen gehen lassen. Fakt ist, Schmidt musste ebenfalls Runter und es wurde noch schlimmer für die Hausherren; Pascal Geßner (90.) flog mit knallrot vom Platz und musste Schneider und Schmidt ebenfalls vorzeitig unter die Dusche folgen. Mitten in diese ganzen Dinge trumpfte dann Remmesweiler auf und schoss die Treffer zum 1:1 bis hin zum 1:4 – und siegte damit gegen acht Gegenspieler mit 1:4. Ende der Geschichte.

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