Hertha in der Unglücksserie – 1:2 gegen Arminia

Ludwigshafen erkämpfte in Wiesbach spät den Auswärtssieg

Hertha in der Unglücksserie – 1:2 gegen Arminia

Wiesbach. Fußball-Oberligist FC Hertha Wiesbach musste am 3.Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar – Gruppe Süd den nächsten Dämpfer hinnehmen. Nach fünf absolvierten Spieltagen ist Hertha Wiesbach mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenrang zu finden – und fährt nun am kommenden Freitag zum Rivalen-Derby ins benachbarte Eppelborn. In dieser Partie zeichnet sich dann der Lokalkampf zwischen dem Tabellenletzten aus Wiesbach und dem Tabellenvorletzten FV Eppelborn ab. Hertha-Trainer Michael Petry musste gegen Ludwigshafen auf den rotgesperrten Giovanni Runco, der auch definitiv in Eppelborn nicht mitwirken kann, Tim Schäfer, Ruddy M´Passi, Sven Sellentin, Marcel Jung und Moritz Koch verzichten – und stellte damit notgedrungen auf. Karsten Posse und Johannes Rehm aus der 2.Mannschaft verzeichneten sogar Einsätzen.

Hertha-Coach Michael Petry sagte: „Ich bin froh, wenn einige Stammspieler in naher Zukunft wieder zurück kommen.“

Beim Führungstreffer schien die Hertha jedenfalls noch im Tiefschlaf zu sein, denn ein Freistoß wurde kurz gespielt, Lennart Thurm (8.) stand komplett alleingelassen und durfte früh zum Führungstreffer einschieben. Dem folgenden Spielverlauf ging es im Prowin-Stadion hin und her, aktiver war dagegen aber die Hertha und auch dem Ausgleichstreffer näher. Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Julian Jung blieb es jedenfalls beim 0:1 aus der Sicht der Saarländer. Halbzeit.

Mit dem unbedingten Willen auf den Ausgleichstreffer kam die Hertha aus der Kabine und sollte rasch zu einer Großchance kommen; Killian Staroscik (49.) bediente Yannick Bach, dessen flachen Flanke war brandgefährlich, doch in der Mitte flogen gleich drei Hertha-Akteure am Leder vorbei. Monsterchance der Hertha aus Wiesbach vergeben. Neun Zeigerumdrehungen später dann der Hertha-Jubel; Nico Wiltz (58.) umkurvte den herauslaufenden Arminia-Schlussmann Peter Klug und versenkte zum 1:1. Doch aktuell kommt bei der Hertha viel Unglück dazu; so auch in den Schlussminuten; Nico Pantano (87.) kam am langen Pfosten nach Flanke von Lennart Thurm an den Ball und markierte den 2:1-Siegtreffer der Arminia aus Ludwigshafen. Ende.

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