Saarderby im Prowin-Stadion ohne Sieger

In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar endete das Saarderby zwischen Hertha Wiesbach und Elversberg II mit 2:2

Saarderby im Prowin-Stadion ohne Sieger

Wiesbach. In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar endete am Freitagabend das Saarderby vor 320 Zuschauern mit einem Unentschieden. 2:2 – Hertha Wiesbach und Elversberg II teilten sich 14.Spieltag die Punkte. Im Lazarett der Petry-Mannschaft konnte man erfreulicherweise einige Rückkehrer entdecken, wenn auch ohne Einsatzminuten gegen Elversberg II, waren sie immerhin wieder im Kader; Jan-Lucas Bidot, Christian Sossah, Christian Schubert – und auch David Jostock waren im Kader. Oliver Hinkelmann (Muskelfaserriss), Cordt Flätgen (Zerrung), Fabio Pelagi (Teilriss Außenband Knöchel) und Jan Umlauf (Sperre von zwei Meisterschaftsspielen plus ein Spiel auf Bewährung) nach seiner roten Karte in Trier verfolgten die Partie von außerhalb des Spielfeldes. Der Schiedsrichter Torsten Moog und sein Gespann leiteten eine gute Partie.

Hendrik Schmidt (Wiesbach) traf übrigens als Stammspieler der Hausherren auf seine Ex-Kollegen, genauso wie Torwart Leon Thome und Jan-Lucas Bidot (Reserve) und Oliver Hinkelmann, der verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte. Den ersten Torabschluss präsentierte Ruddy M´Passi (6.), doch Schiedsrichter Torsten Moog entschied mit seinem Gespann auf eine Abseitsposition. Gegenüber kamen die Gäste aus Elversberg blitzschnell zu einer Riesenchance, doch erneut musste Schiedsrichter Torsten Moog dazwischen gehen und entschied auf Foulspiel der Elversberger. Postwendend zeigte Wiesbach erneut eine Chance, verfehlte durch Nico Wiltz (11.) aber. Es war ein flottes und schnelles Oberligaspiel, sodass es direkt gegenüber weiterging und sich Hertha-Keeper Philipp Luck (13.) mit einer Glanzparade auszeichnen konnte. Gibriel Darkoui (15.) scheiterte aus spitzem Winkel haarscharf. Drei Zeigerumdrehungen weiter ertönte die Hertha-Torhymne und der Bailey-Ruf aus dem Clubhaus heraus; Nico Wiltz (18.) vernaschte die halbe Abwehrkette der Gäste und erzielte aus spitzem Winkel die 1:0-Führung. Doch plötzlich war die Führung wieder aus den Händen verloren; erst schoss Elversbergs Gibriel Darkoui (33.) den Ball freistehend vor Hertha-Torwart Philipp Luck an den Innenpfosten, von dort ballerte Marvin Wollbold (34.) den Ball im Nachschuss erneut an den Innenpfosten – fand aber sein Glück und der Ball kullerte hinter die Linie. 1:1. Mit diesem Resultat gingen beide Teams dann auch später erstmal in die Halbzeitpause.

Halbzeitstand: „ FC Hertha Wiesbach – SV 07 Elversberg II 1:1 „

Aus der Halbzeit rausgekommen, gab zunächst mal Hertha Wiesbach den Takt an. Neun Minuten nach dem Wiederanpfiff jubelte die Mannschaft von Trainer Michael Petry mal wieder; Giovanni Runco bediente mit einer wunderschönen und bitterweichen Flanke den besten Hertha-Akteur auf dem Platz, Nico Wiltz (54.) und dieser köpfte problemlos die erneute Führung zum 2:1. Mitten in die Jubelphase der Gastgeber fiel dann der Ausgleichstreffer durch Gibriel Darkoui (55.). 2.2. In der Schlussphase hatte Elversberg II nochmal die größte Torchance zu verzeichnen, doch Hertha-Kapitän Sebastian Lück stand goldrichtig und klärte vor der Torlinie. Ende im Saarderby, ein aus neutraler Sicht fairer Ausgang der Partie.

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