Interview mit Regionalligaspieler Frank Lehmann

„Möchte größtmöglichen Erfolg mit der SV Elversberg“

Interview mit Regionalligaspieler Frank Lehmann

Fußball-News Saarland (FNS) unterhielt sich mit Torwart Frank Lehmann vom Fußball-Regionalligisten SV 07 Elversberg. Lehmann ist in Balingen geboren, 30 Jahre alt und wechselte 2017 vom VfL Osnabrück zur SV Elversberg. FNS: Hallo Frank! Herzlich Willkommen und einen schönen guten Tag. In welchen Vereinen hast du in deiner Jugend gespielt?

Frank Lehmann: Ich habe bei der TG Schömberg angefangen, also in der Stadt, in der ich auch aufgewachsen bin. Danach war ich beim SV Zimmern und beim FC 07 Albstadt, ehe ich zum VfB Stuttgart gewechselt bin und dort die Stationen von der C2- bis zur A-Jugend durchlaufen habe.

Du kamst 2017 vom Drittliga-Verein VfL Osnabrück nach Elversberg, zuvor hast du Zweitliga-Erfahrung bei Energie Cottbus gesammelt. Welche Unterschiede gibt es zwischen der 2. Liga und der Regionalliga Südwest?

Zum einen gibt es in der 2. Liga deutlich mehr Zuschauer in den Stadien. Zum anderen gibt es auch fußballerisch Unterschiede, in der 2. Liga wird noch schneller gespielt und präziser gearbeitet, wodurch man sich auch weniger Fehler erlauben darf.

Corona hat jedem Sportler und Fan die aktuelle Saison „zerstört“. Wie haltet ihr euch in dieser Zeit fit und die Spannung hoch?

Wir halten uns zuhause fit, dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Man kann Waldläufe machen und Fahrrad fahren, natürlich unter Beachtung der Regelungen zur Ausgangsbeschränkung. Wenn man einen Garten hat, hat man auch die Möglichkeit, sich dort einen Parcours mit verschiedenen Schwerpunkten aufzubauen, um sich so bestmöglich fitzuhalten. Dabei ist es natürlich wichtig, so gut es geht die Spannung hochzuhalten. Das ist nicht immer einfach, aber man muss sich jeden Tag damit beschäftigen, die Situation so annehmen wie sie ist und das Beste daraus machen.

In der Regionalliga führt zwar der FCS, allerdings liegen ihm drei Verfolger im Nacken. Kann es für die SVE noch reichen, oder weint man den vergebenen Möglichkeiten nach?

Vorausgesetzt, die Saison kann noch fortgeführt werden, glauben wir auch daran, dass es noch reichen kann. Es sind noch einige Spiele offen, sechs Punkte sind nicht die Welt. Wir glauben an unsere Stärken.

Im Saarland hast du deine große Liebe gefunden und auch geheiratet. Ist das dein größter Sieg in deinem Leben?

Wer mich kennt, der weiß, dass die Familie für mich alles und das Größte ist. Meine Frau und meine Stieftochter gehören für mich jetzt zu meiner Familie und sind somit in meinem Leben – natürlich zusammen mit meiner kompletten Familie – der größte Sieg.

Du hast noch einen Vertrag bei der SVE bis 2021, wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Natürlich möchte ich den größtmöglichen Erfolg mit der SVE haben und den bisher eingeschlagenen Weg weiter gehen. Ich bin schon ein paar Jahre hier, fühle mich unfassbar wohl und habe nichts dagegen, wenn noch einige Jahren dazu kommen.

Warum werdet ihr noch Meister und Saarlandpokalsieger?

Wenn die Saison in beiden Wettbewerben weitergeht, weil wir fest daran glauben und niemals aufgeben.

Vielen Dank für das Interview!

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