Ostermann sauer wegen FCS-Aufstiegsfeier

Präsident Hartmut Ostermann zeigte sich nicht erfreulich bezüglich der spontanen Aufstiegsfeier

Ostermann sauer wegen FCS-Aufstiegsfeier

Saarbrücken. Fußball-Regionalligist 1.FC Saarbrücken vollendete in der Regionalliga Südwest am Dienstagabend sein Meisterstück und konnte offiziell den Drittligaaufstieg bejubeln - ca. 120 Fans, Spieler und ein paar Vereinsoffizielle feierten in der Saarbrücker Innenstadt. Damit ist der Saarclub nach sechs Jahren in der vierten Liga wieder zurück im Profifußball.

Präsident Hartmut Ostermann zeigte sich daraufhin nun nicht positiv. Ihm gefiel das Auftreten der Mannschaft und den Vereinsoffiziellen überhaupt nicht. Ein paar vereinzelte Spieler, wie z.B. Torwart Daniel Batz, Christopher Schorch, Mario Müller, Trainer Lukas Kwasniok, Steven Zellner oder Dieter Ferner mit Marcus Mann erschienen spontan bei der Jubeltraube in der Stadt und freuten sich mit den Fans mit. Abstandsregeln, die aktuell aufgrund der Corona-Pandemie gelten und eingehalten werden sollten, wurden nicht ganz eingehalten und die zuständige Polizei vor Ort drückte ein Auge zu - es ist ja auch immerhin ein Meilenstein seit ewig langer Zeit beim 1.FC Saarbrücken passiert. So eine tat muss eben gebürtig gefeiert werden - zu mindestens bei den Fans der Blau-Schwarzen. Doch spontan mischten auch Teile des Clubs und der Mannschaft mit, was die Fans selbstverständlich sehr gefiel, nur Präsident Hartmut Ostermann zeigte sich überhaupt nicht erfreut über das Vorgehen.

Der 1.FC Saarbrücken ist zwar Meister, zukünftiger Drittligaclub und steht im DFB-Pokal Halbfinale gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen - doch das sogenannte Spiel des Jahres steht noch vor der Haustür.  Angepfiffen soll die Partie gegen den Rheinclub am 9. Juni 2020 um 20:45 Uhr. Präsident Hartmut Ostermann hatte noch ausdrücklich auf die Spielregeln in Zeiten von der Corona-Pandemie hingewiesen - doch nun stoß dem Präsidenten diese spontane Aufstiegsfete bitter auf; die Mannschaft stehe eigentlich noch vor einem der wichtigsten Spiele in der Klubgeschichte und sollte sich dadurch nur eine Person im Spieler- oder offiziellen Kreise mit dem Corona-Virus anstecken, dann ist auch ganz schnell das Spiel des Jahrzehnten schnell vom Tisch. Immerhin kann man sich sehr schnell mit dem Virus anstecken. Dem FCS-Präsidenten gefiel diese Aktion jedenfalls überhaupt nicht.

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