Saarbrücken mit 120 Prozent gegen Bundesligist 1.FC Köln

In der 2. Hauptrunde um den DFB-Pokal trifft der 1. FC Saarbrücken auf den Bundesligisten 1. FC Köln

Saarbrücken mit 120 Prozent gegen Bundesligist 1.FC Köln

Saarbrücken/Völklingen. Es ist so weit, der große Tag steht an: In der 2. Hauptrunde um den DFB-Pokal trifft der 1. FC Saarbrücken auf den Bundesligisten 1. FC Köln. Die Partie wird am morgigen Dienstag um 18.30 Uhr im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion angepfiffen und ist seit Wochen ausverkauft. Auf Grund der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen empfiehlt der FCS seinen Anhängern eine frühzeitige Anreise. Die Stadion Tore öffnen um 16.30 Uhr.

„Wir haben lange auf dieses Ereignis hingearbeitet, daher wollen wir den morgigen Abend genießen und zu einem Fußballfest machen“, sagte FCS-Trainer Dirk Lottner, der beim Bundesligisten durchaus Schwachstellen ausgemacht hat.

„Sie haben ihre Probleme und wir haben den einen oder anderen Ansatz, wo wir ihnen wehtun können. Aber es liegen drei Klassen zwischen den beiden Mannschaften. Um eine Sensation zu schaffen, muss bei uns alles passen und Köln muss einen schlechten Tag erwischen.“ Dennoch kündigte der FCS-Trainer einen mutigen Gastgeber an: „Es entspricht nicht unserer Philosophie uns hinten reinzustellen. Wir wollen zu einem spannenden Spiel beitragen.“

Abwehrspieler Christopher Schorch fiebert dem Aufeinandertreffen gegen seinen Ex-Club förmlich entgegen: „Wir werden über unsere Grenzen gehen und 120 Prozent abrufen. Dann werden wir schauen, was für uns möglich sein wird. Der FC hat eine hohe Qualität, aber im Pokal sind schon die tollsten Geschichten geschrieben worden. “Mit dem derzeit in der Liga gesperrten Fanol Perdedaj steht dem FCS morgen eine zusätzliche Alternative zur Verfügung. Angreifer Sebastian Jacob, der aufgrund seiner Knieprobleme immer mal wieder aussetzen musste, wird ebenfalls zum 20er-Aufgebot gehören: „Er fühlt sich gut und wir denken erst einmal an Köln und dann erst an Elversberg. Es wäre fahrlässig diese Option nicht in Betracht zu ziehen“, sagte Lottner. Steven Zellner, Cedric Euschen, Mergim Fejzullahu und Rasim Bulic fehlen dagegen weiterhin.

Martin Petersenan der Pfeife

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Martin Petersen. Ihm assistieren an den Linien Marco Achmüller und Robert Wessel.

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