SVA-Bresch erst im Anschlussglück, dann der Pechvogel – 4:2! SVE bekleckerte sich nicht mit Ruhm

Auersmacher zeigte eine starke Vorstellung gegen den Regionalligisten

SVA-Bresch erst im Anschlussglück, dann der Pechvogel – 4:2! SVE bekleckerte sich nicht mit Ruhm

Auersmacher. Durchpusten beim Regionalligisten – Viertligist SV 07 Elversberg hat in Auersmacher sein Final-Ticket gebucht und steht im Saarlandpokal Endspiel. Hier wird die Mannschaft von Trainer Horst Steffen bereits schon am Samstag um 16:45 Uhr auf heimischen Untergrund in der Ursapharm-Arena um den Pott und die Teilnahme am DFB-Pokalwettbewerb kämpfen. Im Endspiel um den diesjährigen Saarlandpokal-Gewinn wird es zu einem internen Liga-Rivalen Spiel kommen, denn Homburg schoss zur Überraschung den Drittligaaufsteiger aus Saarbrücken mit einem 3:0 raus.

In Auersmacher bekleckerte sich der Viertligist aus Elversberg aber nicht mit Ruhm. Erst als Lukas Kohler (10.) frei zum Torabschluss kam, bejubelte die Steffen-Mannschaft den Führungstreffer. Mitten in die Drangphase der Hausherren konterte sich der Regionalligist zum 2:0. Sinan Tekerci (24.) wurde auf die Reise geschickt und vollendete souverän. Danach wurde es auf dem Spielfeld ruppiger und eine härtere Gangart wurde oftmals angewandt, die Schiedsrichter Jan Dennemärker teilweise sehr ins Schwitzen brachte und sich die Zuschauer auf ihn eingeschossen hatten. Ihnen und dem SV Auersmacher-Trainer Jan Berger gefielen einige Entscheidungen überhaupt nicht. Plötzlich wurde es im SVE-Abwehrzentrum gefährlich, ein Rückpass landete beinahe im eigenen Kasten. Aus dieser Chance heraus wurde Auersmacher wacher und agierte nun mit viel mehr Selbstvertrauen als auch spielerischen Akzenten. Erst mal ging es aber mit einem Spielstand von 2:0 zugunsten des Viertligisten in die Halbzeitpause.

Halbzeit: „SV Auersmacher – SV 07 Elversberg 0:2“

Kaum waren die Spieler zurück auf dem Spielfeld, jubelte Elversberg erneut; Sinan Tekerci (49.) zeigte sich mit seinem Doppelpack – Ballannahme mit rechts, mit links in die Maschen. Feine Aktion des auffälligsten Elversberger Akteur. Trotz einem klaren Spielstand wurde bei den Gastgebern der Kopf nicht in den Sack gesteckt, ganz im Gegenteil. Mutig spielte man weiter mit und belohnte sich folgerichtig mit dem ersten Anschlusstreffer. Nach einem Eckball war Philipp-Marco Wunn (56.) zur Stelle und Köpfte zum 1:3 aus Sicht des Saarlandliga-Clubs in die Maschen. Jan-Luca Rebmann (59.) verzog kurz darauf nur knapp mit einer Volleyabnahme. In der 68.Spielminute schlief die gesamte SVE-Abwehr und Benjamin Bresch (68.) vollendete komplett eingelassen zum 2:3 – und nun wurde die Partie wieder emotionaler und spannender. Doch als Bresch zuvor noch der Held zum 2:3-Anschlusstreffer war, durfte er kurz danach nach einer fraglichen Roten Karte vorzeitig Duschen gehen. Schiedsrichter Jan Dennemärker zeigte dem eingewechselten SVA-Angreifer nach einem Foulspiel in der eigenen Hälfte sofort die Rote Karte – für etliche Zuschauer und den SVA-Coach eine überharte Entscheidung, die man schlussendlich aber so akzeptieren musste. Kurz vor dem Pausenpfiff leitete SVE-Spielmacher Sinan Tekerci auch den letzten Treffer des Tages ein; Luca Schnellbacher (90. +1.) schob nach Doppelpass vor SVE-Torhüter Jan Müller ins Gehäuse. Ende.

Logo