Diefflen scheitert an Drittligist 1.FCS, SVE ohne Mühe, FCH siegt in Herrensohr und Auersmacher macht Bayern nach

Bereits am Dienstagabend geht es mit dem Saarlandpokal-Halbfinals weiter

Diefflen scheitert an Drittligist 1.FCS, SVE ohne Mühe, FCH siegt in Herrensohr und Auersmacher macht Bayern nach

Dillingen/Brebach/Herrensohr/Auersmacher. Die Partien im Saarlandpokal-Viertelfinale sind damit abgeschlossen. Schon am kommenden Dienstagabend starten die Begegnungen im Halbfinale. Während es auf der Spielwiese zwischen dem Regionalligisten FC 08 Homburg und dem Drittligaaufsteiger 1.FC Saarbrücken bereits zum ersten großen Kräftemesser kommen wird, dürfte es für die Fans nur einen kleiner Leckerbissen geben. Nach ersten Informationen soll diese Begegnung nämlich ohne Fans im Waldstadion in Homburg ausgetragen werden. Im zweiten Halbfinale werden dann Regionalligist SV 07 Elversberg und der Saarlandligist aus Auersmacher gegeneinander spielen und um den Einzug ins Finale kämpfen. Der Sieger des Saarlandpokal-Finale wird am Tag der Amateure vom Deutschen Fußball-Verband teilnehmen und darf sich auf ein Duell mit dem Zweitligisten FC Sankt Pauli freuen.

FV Diefflen - 1.FC Saarbrücken 0:3

FCS-Trainer Lukas Kwasniok schonte beim ersten Kräftmesser einige Spieler; Torjäger Sebastian Jacob, Fanol Perdedaj, Kapitän Manuel Zeitz und Steven Zellner wurden erst garnicht berücksichtigt für das Spiel gegen Diefflen.

Der Favorit aus der Landeshauptstadt zeigte gleich Präsenz und bejubelte frühzeitig den Führungstreffer. José Pierre Vunguidica (3.) rauschte am langen Pfosten heran und vollendete nach einer flachen Hereingabe ins leere Gehäuse. Es zeigte sich eine sehr zerfahrene Partie mit vielen Zweikämpfen, Schiedsrichter Timo Klein hatte allerhand voll zu tun. Markus Mendler (11.) umkurvte FVD-Schlussmann Enver Marina, schoss und sein Abschluss wurde in höchster Not geklärt. In der 23.Spielminute zeigte sich erneut der auffällig starkspielende Markus Mendler mit einer genialen Vorarbeit und leitete das 0:2 ein; Nicklas Shipnoski (23.) schob zum nächsten FCS-Treffer in die Maschen. Sieben Zeigerumdrehungen weiter die Hausherren mit einer gefährlichen Aktion; Neuzugang Lukas Feka (30.), der von Hertha Wiesbach kam, flankte den Freistoß gefährlich an den langen Pfosten, doch alle Diefflen-Akteure rutschen am heranfliegenden Ball vorbei. Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte sich Mendler (41.) dann selbst in Aktion; die Flanke von Nicklas Shipnoski vollendete der Spielmacher sehenswert mit seinem linken Fuß volley zum 0:3 - Vorentscheidung im Dillinger Parkstadion. Bevor Schiedsrichter Timo Klein noch zum Pausenpfiff pfeifen konnte, musste FVD-Spielertrainer Fabian Poß (45.) verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. In der Halbzeitpaue wechselten beide Trainer. Nach dem Wiederanpfiff erhitzten sich die Gemüter im Innenraum dann öfters; zuerst flogen zwischen FCS-Trainer Lukas Kwasniok und FVD-Trainer Thomas Hofer die Fetzen, dann zeigten sich Marvin Hessedenz und Markus Mendler einen kurzen Moment auf Betriebstemperatur. Beide Male konnte Schiedsrichter Timo Klein die Gemüter wieder beruhigen. Drittligist 1.FC Saarbrücken fuhr im zweiten Durchgang nach einigen Auswechslungen einen Gang herunter und somit konnte sich auch Diefflen mal mit einigen Torchancen zeigen - nur der Torerfolg sollte ausbleiben. Abpfiff im Dillinger Parkstadion.

SC Halberg Brebach - SV 07 Elversberg 0:5

Ohne große Mühe öffnete Regionalligist SV 07 Elversberg seine Tür ins Halbfinale. Beim Saarlandliga-Verein SC Halberg Brebach konnte die Mannschaft von Trainer Horst Steffen problemlos mit 5:0 gewinnen. Israel Suaro Fernandez (11., 25.), Luca Schnellbacher (35.), Eros Dacaj (39.) und Manuel Feil (45.) mit dem Pasuenpfiff sorgten bereits nach dem ersten Durchgang für eindeutige Verhältnisse. Weitere Treffer bekamen die Zuschauer auf dem Brebacher Platz nicht mehr zu Gesicht, sodass Elversberg nur einen Durchgang brauchte um die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden.

TuS Herrensohr - FC 08 Homburg 0:2

Im Duell zwischen dem Saarlandligisten aus Herrensohr und dem Regionalligisten FC 08 Homburg blieb die Partie lange spannend, bis Angreifer Patrick Dulleck (41.) zuschlug und das 1:0 der Gäste erzielte. Schiedsrichter Niklas Zemke musste in dieser Partie sechs gelbe Karten zücken. Nach dem Wiederanpfiff nach der Pausenerfrischung konnte Defensivallrounder Daniel di Gregorio (56.) zur Vorentscheidung treffen und sorgte damit für Ruhe in Herrensohr. Damit machte Homburg die Tür zum großen Duell am Dienstagabend mit dem 1.FC Saarbrücken perfekt.

SV Auersmacher - VfB Borussia Neunkirchen 8:2

Die Gastgeber zeigten von Spielbeginn an wie der Ausgang der Partie enden soll. Förmlich könnte man sagen, der SV Auersmacher um Trainer Jan Berger zeigte eine Leistung die vergleichbar mit der vom FC Bayern München gegen den FC Barcelona vom Vortag zu vergleichen war. Nils Cuccu stoch mit einer herausragenden Leistung auf Seiten des SV Auersmacher heraus. In der Partie gab es aber noch eine geniale Szene abseits des Spielgeschehens, die gerade in der Zeit von der Corona-Pandemie einen starken Charakter zeigte - Borussia Neunkirchen musste in den Schlussminuten aufgrund einer Verletzung mit zehn Spielern weiterspielen, da man das Wechselkontigent erschöpft war, daraufhin nahm SVA-Coach Jan Berger seinen Spielmacher Felix Laufer vom Spielfeld und ließ damit zehn gegen zehn weiterspielen. Ganz starke Aktion SV Auersmacher! Die Treffer der Gastgeber erzielten Nils Cuccu (4., 12.), ehe Neunkirchen durch Tim Klein (26.) zum Anschlusstreffer einschieben konnte. Sieben Zeigerumdrehungen später erhöhte Sandro Kempf (33.) auf 3:1. Nur fünf Minuten später lag der Ball erneut hinter der Torlinie; Nils Cuccu (38.) schraubte seinen persönlichen Dreierpack. Jetzt durfte Borussia Neunkirchen erst mal zur Erfrischung in die Halbzeitpause, ehe kurz nach dem Wiederanpfiff gezaubert wurde im Saar-Blies-Stadion in Auersmacher. Felix Laufer (55.) zauberte die Kugel aus spitzem Winkel ins linke Eck - 5:1 SV Auersmacher! Vincenzo Accursio (63.) vollstreckte seine Torchance zum 5:2 aus Sicht der Gäste vom Ellenfeldstadion. SVA-Trainer Jan Berger hatte auch seinen Anteil am Weiterkommen, konnte mit der Einwechslung von Philipp-Marco Wunn (55.) große Früchte tragen. Der ehemalige Jugendspieler vom 1.FC Saarbrücken, Wunn markierte (73., 80.) innerhalb von sieben Minuten einen Doppelpack. Kurz vor dem Spielabpfiff wurde es kam es dann noch zu einer weiteren schönen Randnotiz; erst kürzlich von Borussia Neunkirchen in Richtung SV Auersmacher gewechselt, präsentierte Jan-Luca Rebmann (88.) den letzten Treffer der Partie und machte das halbe Dutzend für die Klos-Elf perfekt. Ende in Auersmacher.

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