Befreiungsschlag im Abstiegskampf

SC Großrosseln dreht Spiel gegen Hemmersdorf

Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Großrosseln. In der Verbandsliga Süd-West standen sich heute der SC Großrosseln und der FSV Hemmersdorf gegenüber. Beide Teams stecken mitten im Abstiegskampf, weshalb ein Sieg für beide wichtig wäre um nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu rutschen.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte klar der Heimmanschaft. Das Team von Trainer Alexander Stamm machte von Beginn an Druck und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit wann der SC in Führung gehen würde. Jubeln sollte jedoch zunächst der FSV Hemmersdorf.

Mit dem ersten Angriff der Gäste fand Hemmersdorfs Phillip Koehnen im Sechzehner der Hausherren Frank Kiefer, der aus kurzer Distanz zum 0:1 für Hemmersdorf traf.

Der SC Großrosseln brauchte in der Folge etwas Zeit um sich von diesem Rückstand zu erholen und wieder zurück zum eigenen Spiel zu finden. In der 33. Minute dann der Ausgleich für die Grün-Weißen, ein langer Einwurf von Milad Bayat landete bei Michael Eiloff, der zum 1:1 für Großrosseln einschob. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel trat Großrosseln ähnlich druckvoll auf wie bereits zu Beginn der Partie und sollte dafür auch belohnt werden. In der 53. Minute zeigte Schiedsrichter Yannik Zeyer auf den Elfmeterpunkt, nachdem Phillip Koehnen im eigenen Strafraum ein Handspiel begangen hatte. Michael Eiloff nahm sich den Ball und brachte seine Mannschaft in Führung.

Nur vier Minuten später machte Eiloff nach einer Hereingabe von Sebastian Rupp seinen Dreierpack perfekt und erhöhte auf 3:1 für Großrosseln.

Zu diesem Zeitpunkt schien die Partie eigentlich schon entschieden und die Frage war nur ob der SC die Führung noch ausbauen konnte. Doch es sollte anders kommen. In der 65. Minute sah Großrosselns Michael Burger die gelb-rote Karte und dieser Platzverweis sollte die Kräfteverhältnisse der Partie verschieben.

Die Gäste schöpften aufgrund der Überzahl neuen Mut und setzten in der Folge alles daran hier noch etwas zählbares mitzunehmen. Die Hausherren hingegen sahen sich nun in Unterzahl einem Gegner gegenüber der alles nach vorne warf.

Was folgte waren 25 Minuten in denen der SC tief stehend verteidigte und zwar die eigenen Konterchancen nicht nutzen konnte aber trotz Belagerung des eigenen Strafraums keine Gegentreffer mehr zuließ.

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